Äußerungen Sarrazins sind rassistisch und nicht akzeptabel
30. August 2010 1 KommentarWir Jusos im Stadtverband Hildesheim weisen anlässlich des Besuchs Thilo Sarrazins in der
Stadt seine Thesen über Minderheiten in der deutschen Bevölkerung als populistisch und
ausländerfeindlich zurück.
Äußerungen und Ansichten dieser Art sind menschenverachtend und rassistisch und entbehren jeder sachlichen Grundlage. Es ist beschämend, dass ein Mann, der solche Thesen von sich gibt, SPD-Parteimitglied ist. Er täte gut daran, sein Parteibuch auf der Stelle zurückzugeben und sich ein Ausschlussverfahren zu ersparen.
Auch die Bundesbank sollte sich von Sarrazin trennen und sich klipp und klar von ihm distanzieren, um so Schaden von der Bank und ihren Mitarbeitern abzuwenden. Es ist eine Schande für Hildesheim, dass sie jetzt in die Medien kommt, weil ein Rechtspopulist in dieser Stadt seine Lesereise beginnt, auf der er fremdenfeindliches Gedankengut verbreitet und Rassismus in der Bevölkerung schürt. Auch die Buchhandlung DECIUS hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, Herrn Sarrazin ein Forum zu bieten.
Es ist zu hoffen, dass die Hildesheimer wie im Juni bei der Nazi-Demo zeigen, dass hier kein Platz für Ausländerfeindlichkeit ist.
Leonard Kuntscher
Arbeitskreis Antifa
Jusos Hildesheim
Menschenrechte
1 Kommentar zu Äußerungen Sarrazins sind rassistisch und nicht akzeptabel
Bachmann-Voelkel R.
1am 30. August 2010 um 16:20 Uhr
Ich stimme mit eurem Kommentar vollkommen überein. Auch ich verstehe nicht, dass solche Leute noch in der SPD beheimatet sein können. Er arbeitet doch, und ich gehe von bewusstem Handeln aus, auch, wenn er sich herauszureden versucht, der NPD und anderen Gruppierungen gleicher Richtung in die Hände.
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.


















